Willkommenstage in der frühen Elternzeit

Die Ankunft eines Babys ist ein freudiges Ereignis, das für jede Familie auch eine Herausforderung darstellt. Gerade im ersten Jahr nach der Geburt brauchen Familien oft gezielte Unterstützung von außen. Die „Willkommenstage in der frühen Elternzeit" sind ein neuer, präventiver Ansatz der Familienbildung.

Das Projekt wurde 2008/09 in Zusammenarbeit mit der Frankfurter „AG 78 Familienbildung" entwickelt und als Kooperation zwischen der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und der Katholischen Familienbildung Frankfurt verwirklicht. Familien, die Unterstützung benötigen, oft aber nicht von sich aus auf bestehende Angebote in der frühen Elternzeit zurückgreifen, werden über Fachleute aktiv angesprochen.

Seit Frühjahr 2012 sind die „Willkommenstage“ zu einem kontinuierlichen Angebot mit fortlaufend neuen Durchgängen ausgeweitet worden.

Frankfurter Familien in schwieriger Lebenslagen können an die folgenden Stellen vermittelt werden:

Katholische Familienbildung in der Nordweststadt:
Tituscorso 2B, 60439 Frankfurt, Tel. 069-133 07 79 00
Familienbegleiterin: Frau Külzer (0151-18 17 03 31)
Geburtszeitraum: August - November 2017

Internationales Familienzentrum e.V. im Ostend:
Ostendstr. 70, 60314 Frankfurt, Tel. 069-94 34 44 - 0
Familienbegleiterinnen: Frau Timariu (0157-88 36 54 04)
Frau Uygun (0157-59 10 16 82)
Geburtszeitraum: Dezember 2017 - März 2018

Zentrum Familie / Haus der Volksarbeit e.V. in der Innenstadt:
Eschenheimer Anlage 21, 60318 Frankurt, Tel. 069-150 11 38
Familienbegleiterinnen: Frau Stöhr (0171-306 22 75)
Frau Varnhorn (0157-55 78 73 47)
Geburtszeitraum: Dezember 2016 - März 2017

Kinder- und Familienzentrum Fechenheim:
Kurshaus, Am Hennsee 21, 60386 Frankfurt, Tel. 069-42 69 40 79
Familienbegleiterinnen: Frau Niebergall (0157-51 82 28 37)
Frau Rauscher (0157-35 67 46 48)
Aktueller Geburtszeitraum: April - Juli 2017

Möglich wurde die Ausweitung dank der wiederholten großzügigen Zuwendungen eines privaten Mäzens. Der bewusst seine Anonymität wahrende "Mr. X" hat der Stiftung zu Weihnachten 2012 erneut die beträchtliche Summe von 350.000 Euro zur Verwendung für die "Willkommenstage" gespendet. Darüber hinaus konnten zwei neue Familienbildungsstätten als Kooperationspartner gewonnen werden, die zu den bisherigen Partnern - der Katholischen Familienbildung Frankfurt und dem Internationalen Familienzentrum e.V. - hiinzutreten: das Zentrum Familie im Haus der Volksarbeit e.V. und 2013 als neuer und insgesamt vierter Standort das FrauenGesundheitsZentrum e.V. als Träger der Familienbildung im KiFaZ Fechenheim.

Die hervorragenden Erfahrungen aus dem wissenschaftlich begleiteten Pilotprojekt 2008/2009 und der zweiten Projektphase 2010/2011 zeigen, dass die Familien dank der „Willkommenstage“ tatsächlich den Weg zu den Angeboten der Familienbildung finden und ihnen diese dabei helfen, die natürliche Lernfreude wiederzuentdecken. Alle Familien haben die Familienbildungsstätten zudem auch über das erste Lebensjahr ihres Kindes hinaus als Anlaufstellen genutzt.

Wie sehr sich das Konzept bewährt hat, unterstreicht die Sozialdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld: „Die ‚Willkommenstage‘ bieten jungen Eltern unkomplizierte Hilfe zur Selbsthilfe. Das Projekt ist ein erfolgreicher Baustein in der Angebotspalette der Frühen Hilfen in Frankfurt. Die Stadt dankt der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, dass sie sich in diesem wichtigen Bereich engagiert und damit die Entwicklungschancen von Frankfurter Kindern verbessert.“

Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, hält zusammenfassend fest, dass „2012 das Jahr der Institutionalisierung für die ‚Willkommenstage‘ ist.“
 
Die „Willkommenstage in der frühen Elternzeit“ möchten Eltern ein besseres Verständnis der kindlichen Entwicklung ermöglichen und ihnen beim Aufbau eines sozialen Netzwerks helfen. Erreicht wird dies mit einem dreigliedrigen Angebot, das die Komponenten „Beziehungsaufbau“, „Bildung“ und „Vernetzung“ einschließt. Der Beziehungsaufbau erfolgt durch individuelle Familienbegleitung in Form von Hausbesuchen und Unterstützung im Alltag. Die praxisnahe Vermittlung von Informationen über die Entwicklung und Bedürfnisse von Kindern (Aspekt der Bildung) findet an den sogenannten Willkommenssamstagen statt: Während des Projektzeitraums führen diese die Familien drei Mal in den Familienbildungsstätten zusammen und ermöglichen dabei auch Kontakte zwischen den Familien. Der sozialen Vernetzung dienen die Müttercafés, die im lockeren Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks den Frauen die Möglichkeit zum Austausch bieten.

Über diese Basiselemente hinaus organisieren die Familienbegleiterinnen zusätzliche Angebote je nach Bedarf. Um auch den Interessen der Väter gerecht zu werden, unterstützen Väterpädagogen – männliche Pädagogen mit eigener Erfahrung in der Vaterrolle – die „Willkommenstage“-Teams.

Familien Gesundheits Zentrum

Neuhofstraße 32 H
60318 Frankfurt am Main

Günthersburgallee 14 H
60316 Frankfurt am Main

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